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Illustration eines Podiums

Aktuelle Events

Hier finden Sie aktuelle Ausstellungen, Lesungen und Performances der Literaturkommission und Droste-Forschung.

Benjamin Maack: „Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein“

Lesung und Gespräch im Rahmen des Projekts „outside | inside | outside – Literatur und Psychiatrie“

16.08.2022, 19 Uhr, Stadtmuseum Münster

Logo mit dem Schriftzug „outside | inside | outside – Literatur und Psychiatrie“

Veranstaltungshinweis: Regionale Texte

Kulturpoetische Perspektiven auf Regionalität am Beispiel NRWs | Studentische Tagung der WWU Münster | 19. bis 21. August 2022

Vom 19. bis 21. August 2022 findet am Germanistischen Institut der WWU Münster die studentische Tagung „Regionale Texte – Kulturpoetische Perspektiven auf Regionalität am Beispiel NRWs“ statt. Unter diesem Titelthema eröffnen Nachwuchswissenschaftler:innen und Künstler:innen Perspektiven auf unterschiedliche Gegenstände einer gegenwartsorientierten Regionalforschung und regionalen Kulturproduktion. Unter den Referent:innen finden sich mehrere derzeitige und ehemalige Mitarbeiter:innen der Literaturkommission.

Zum Tagungsprogramm

Plakat zur Tagung

18. Nottbecker Büchermarkt

11.09.2022, 11-18 Uhr, Kulturgut Haus Nottbeck

Anlässlich seiner 18. Auflage trumpft der Nottbecker Büchermarkt mit einem abwechslungsreichen Begleitprogramm auf. Im Rahmen des Festivals „LiteraturSommerHellweg“ des Westfälischen Literaturbüros in Unna erwarten das Publikum spannende Lesungen, stimmungsvolle Konzerte und mitreißende Performances, u.a. mit Klaus Märkert, Hermann Mensing, Ralf Thenior, Bianca Boer und Jaspar Libuda. Hinzu kommen tolle Mitmachangebote für junge Bücherwürmer.

Den ganzen Tag besteht auf dem gesamten Gelände die Möglichkeit zum Stöbern und Verweilen.

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Plakat zum 18. Nottbecker Büchermarkt

„Wir sanften Irren“. Ein Theaterstück über den Dichter Peter Paul Althaus

Theaterstück im Rahmen des Projekts „outside | inside | outside – Literatur und Psychiatrie“ , 25.09.2022, 17 Uhr, Kulturgut Haus Nottbeck

Peter Paul Althaus – oder PPA wie er sich nannte – zählt zu den schillerndsten Gestalten der deutschen Literaturgeschichte. Seine Gedichtsammlung „Wir sanften Irren“ spielt in einer fiktiven psychiatrischen Anstalt. Das Theaterstück in der Regie von Manfred Kerklau arbeitet auf der einen Seite Lebensstationen eines virtuosen Dichters auf, der zu den ganz Großen des literarischen Kabaretts gezählt werden kann, und inszeniert auf der anderen Seite eine Auswahl der Rollengedichte aus dem Sanften-Irren-Band, zum Beispiel von Lukas, der den ganzen Tag herumläuft und fragt: „Lukas, wo bist du?“

Ein Theatermonolog, ergänzt um Visuals, Soundeinspielungen und Kostümdesign.

Eine Produktion von GLOSTER im Auftrag der LWL-Literaturkommission für Westfalen

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Logo mit dem Schriftzug "outside | inside | outside – Literatur und Psychiatrie"

wir_sind_rincklake. Porträtmalerei im Selfiezeitalter

Aktionen und Ausstellungen, 19.06.-11.09.2022, Kulturgut Haus Nottbeck, Museum Abtei Liesborn und Haus Harkotten-von Korff

Johann Christoph Rincklake (1764–1813) gilt als der bedeutendste Porträtmaler Westfalens. In Münster ansässig, prägte er um 1800 die Bildniskunst dieser Region und war als Auftragsmaler für den Adel und das gehobene Bürgertum außerordentlich erfolgreich. In einer gemeinsamen Sonderausstellung erwecken das Museum Abtei Liesborn, Kulturgut Haus Nottbeck und Haus Harkotten-von Korff die Porträtmalerei wieder zum Leben und stellen sie unserer heutigen Selfiekultur gegenüber. Der Fokus liegt damit nicht allein auf dem künstlerischen Werk Rincklakes, sondern ebenso auf dem Lebensgefühl um 1800 und der besonderen Bedeutung der Literatur für die Bildniskunst jener Zeit. Dabei betrachten die unterschiedlich ausgerichteten Häuser das gemeinsame Thema aus je einem anderen Blickwinkel.

Das Literaturmuseum Haus Nottbeck setzt bei seiner Rincklake-Hommage zwei Akzente. Zum einen wird Rincklakes bildnerisches Werk in Beziehung gesetzt zur Literatur seiner Zeit. Der zweite Akzent widmet sich dem Thema Selbstinszenierung.

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Bild: Johann Christoph Rincklake, Selbstbildnis, 1813, Leihgabe des Westfälischen Kunstvereins, © LWL-Museum für Kunst und Kultur, Westfälisches Landesmuseum, Münster / Sabine Ahlbrand-Dornseif

Johann Christoph Rincklake, Selbstbildnis, 1813, Leihgabe des Westfälischen Kunstvereins, © LWL-Museum für Kunst und Kultur

Den Engel im Hause töten. 39 westfälische Autorinnen

Ausstellung, ab 19.06.2022, Außenraum des Kulturguts Haus Nottbeck

Erstmals werden in einer Ausstellung ausschließlich Autorinnen aus Westfalen in den Blick gerückt. Das zeitliche Kontinuum reicht vom 18. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart. Dabei sind die Werdegänge der vorgestellten Schriftstellerinnen so unterschiedlich wie ihre Texte. Diese schließen emanzipatorisches Streben ebenso ein wie radikalen Individualismus, lyrische Experimente, Kinder- und Jugendliteratur, Performance-Art, Aktivismus u.v.m. Was die meisten Autorinnen über Jahrhunderte verbindet, ist ihr erschwerter Zugang zu einer von Männern dominierten Literaturszene. Lernen Sie 39 Dichterschwestern kennen, die – leider – nur in den wenigsten Fällen miteinander bekannt und in den meisten Fällen Einzelkämpferinnen waren. Noch eins aber verbindet sie: die unbedingte Entschlossenheit, mit der sie ihre literarischen Ziele verfolg(t)en.

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Der Schriftzug "Den Engel im Hause töten" umgeben von Illustrationen, die demonstrierende Frauen* zeigen

Wanderausstellung

Wanderausstellung im Rahmen des Projekts „outside | inside | outside – Literatur und Psychiatrie“

ab dem 27.03.2022, Kunsthaus Kannen, Literaturmuseum Nottbeck, Abtei Marienmünster

Hier werden Texte westfälischer Outsider-Künstler:innen und etablierter Autor:innen nicht separiert, sondern als Einheit multimedial präsentiert. Die lichtintensive, projizierende und klanggewaltige Inszenierung des Szenografen und Bühnenbildners Jeremias Vondrlik wird durch interaktive Elemente erweitert. Die präsentierten Outsider-Texte gehen zurück auf einen Schreibwettbewerb, den das Kunsthaus Kannen und die Literaturkommission für Westfalen im Vorfeld des Gesamtprojektes durchgeführt haben.

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Logo des Projekts mit dem Schriftzug „outside | inside | outside – Literatur und Psychiatrie“